Sonntag, 6. April 2014

[REVIEW] Maybelline Stripped Nude 732 Brazen Beige

Ein ganz schneller Post, denn das Wetter ist super und schließlich geht das Semester morgen wieder los (die Begeisterung hält sich in Grenzen) d.h. noch ein letztes Mal ein bisschen frische Luft schnuppern ;) Ich wollte euch mit meinem neuen Lieblingslippenstift bekannt machen. Lippenstift und ich sind generell nicht die größten Freunde, aber dieser hier hat es mir echt angetan. Darf ich vorstellen: Brazen Beige aus der Nude-Kollektion von Maybelline. Für jeden Hauttyp ist hier ein passender Farbton dabei, denn ein Nudelippenstift sollte weder heller sein als die Haut, noch die Lippen zusätzlich durch zu viel Farbe betonen. Also eher ein Understatement.
Brazen Beige ist übrigens englisch zu intonieren, da es sonst zu Missverständnissen kommen könnte ;) "brazen" (engl. "aus Messing") bezieht sich nämlich auf den warmen, rötlichgelben bzw. peachigen Einschlag, der je nach Licht auch ins Bräunliche tendieren kann. Schimmer gibt es keinen, die Textur ist angenehm weich und man kann die hochpigmentierte Farbe einfach aus der Hülse auftragen. Die Haltbarkeit beläuft sich aufgrund der leicht glossigen Formulierung auf maximal zwei Stunden. Ist aber nicht so schlimm, da er sehr gleichmäßig von den Lippen absorbiert wird. Zurück bleibt ein wachsiger, pflegender Film (Sesamöl und Bienenwachs). Lippenfältchen und trockene Stellen ziehen den Lippenstift magisch an, was aber auch das einzige Manko ist. Falls ihr euch für die ganze Reihe oder Brazen Beige interessiert, rate ich euch dazu, alle Farben zumindest zu swatchen und mit eurer natürlichen Pigmentierung der Lippen zu vergleichen. Ich hab auf vielen Blogs schon Bilder gesehen, auf denen Brazen Beige leider wirklich aussah wie "Bratzen-Beige". Für meine Hautfarbe, die man nicht als Farbe bezeichnen kann (MAC NC 10), ist er aber der perfekte Nudeton, ohne die Lippen tot wirken zu lassen. Für knapp unter 7 Euro bei jedem dm, Rossmann, Kaufland etc. zu erhalten.

Samstag, 5. April 2014

[HEXENKÜCHE] Joghurt-Amaranth mit Himbeeren

So richtig ungesund gelebt, hab ich noch nie. Trotzdem standen fünf Monate nach dem Abi sechs Kilo mehr auf der Waage. Von dreimal die Woche Sport auf einmal im Monat Sport- autsch. Um das ungewollte Wachstum ein wenig einzudämmen, hab ich angefangen zu lesen, wochenlang recherchiert, Kochbücher gewälzt, Zutaten aus der Küche verbannt und angefangen "Treibstoff" und Bewegung zu ändern. Gestrichen wurden u.a. weißer Industriezucker, Kartoffeln, weißer Reis, helle Nudeln, Schweinefleisch und alle süßen Getränke wie Saft oder Cola. Alternativen dafür hab ich vor allem durch "Vegan for fit" gefunden, einem Kochbuch, dass ich jedem nur ans Herz legen kann. Mein Lieblingsrezept fürs Frühstück ist das Joghurt-Amaranth mit Himbeeren. Anders als im Buch, benutze ich keinen Sojajoghurt, sondern den üblichen fettarmen Naturjoghurt.

Ihr braucht für zwei Gläser:
  • 200g Himbeeren
  • 60g gepopptes Amaranth (z.B. von Alnatura)
  • 260g Natur- oder Sojajoghurt
  • eine Prise gemahlene Vanille
  • 4 EL Agavendicksaft (ebenfalls Alnatura)
Und so wird's gemacht: Einfach den Joghurt und das Amaranth vermischen und mit Agavendicksaft und der Vanille verrühren. Die Himbeeren jetzt abwechselnd mit dem Joghurt in hohe Gläser füllen (25 Gramm Himbeeren, 50 Gramm Joghurt, 25 Gramm Himbeeren…). Dauert keine fünf Minuten und schmeckt einfach nur genial! Ein gesundes und leckeres Frühstück. 

Eine kleine Premiere. Die einzigen Rezepte waren bisher immer ungenießbar (nämlich kosmetischer Natur). Seit einem halben Jahr bin ich gewissermaßen gezwungen, jeden Tag selbst dafür zu sorgen, dass etwas Essbares im Kühlschrank ist. Wer nicht von Mikrowelle und Kühlregal leben will, kommt nicht drumherum sich irgendwann einmal mit dem, was man da so konsumiert, zu beschäftigen. Denn der durchschnittliche, studentische Körper wird den Tag über viel zu selten über den 5-Meter-Schreibtisch-Radius hinaus bewegt und tankt, mal so nebenbei, auch meistens den nicht sooo wertvollen Treibstoff. Die logische Konsequenz kann jeder ganz einfach an der Waage ablesen. Drei Kilo sind mittlerweile durch Sport und gute Ernährung wieder runter und bleiben es hoffentlich auch ;)