Freitag, 3. Oktober 2014

[REISETAGEBUCH] Bella Roma

Kurz vor Semesterbeginn ging es nochmal für ein paar Tage raus aus Deutschland, in meine absolute Lieblingsstadt Europas – Rom.
Es war inzwischen der dritte Besuch dort, aber Rom lohnt sich einfach immer wieder. Ich habe nur vier Tage dort verbracht, was aber völlig ausreichend ist, wenn man die Reise vorher gut plant!

Der Flug ist mit easyJet gar nicht teuer und geht sehr schnell, sodass man innerhalb von 1,5 Stunden von Berlin in Rom ist. Es empfiehlt sich direkt im Flugzeug Tickets für den Bus zu kaufen, der euch vom Flughafen billig und schnell zum Hauptbahnhof Termini bringt.
In Rom sind gute, preiswerte und ordentliche Hotels im Zentrum kaum zu finden. Stattdessen lebt man hier günstig in Bed & Breakfasts oder kleinen familiären Hotels, die nicht mal einen Frühstücksraum haben und das Frühstück deshalb ans Bett liefern. Ihr solltet ein Hotel direkt bei der Termini suchen, da ihr von dort innerhalb weniger Minuten zu allen wichtigen Punkten kommt, ob zu Fuß oder mit der Metro.

Rom strotzt nur so vor Sehenswürdigkeiten, wobei jeder selbst entscheiden muss, worauf er den Schwerpunkt legt. Wir haben die Tage immer in antikes Rom (Forum Romanum, Spanische Treppe, Kolosseum, Trevi Brunnen, Villa Borghese...) und christliches Rom (Vatikan, Piazza di Popolo mit den Zwillingskirchen, Santa Maria del Maggiore, Engelsburg...) geteilt und so alles gesehen, was wir sehen wollten :) Falls ihr in die vatikanischen Museen wollt, empfehle ich euch dringend eine online Reservierung, da ihr sonst bis zu drei Stunden warten könnt. Da man am Petersdom mindestens auch nochmal eine Stunde ansteht, sollte man zumindest die erste Wartezeit umgehen.

Besonders genossen habe ich auch das italienische Essen. Das Frühstück war immer recht süß, aber sättigend. Mittags nehmen die Römer nur einen kleinen Snack im Stehen ein, eine Pizza to go (2,50€!!) oder ein Panini. Abends ging es dann immer in ein gutes Restaurant, wo man den Abend bei Pasta, Pizza und Vino ausklingen lassen konnte.
Die zahlreichen Trattorias haben neben Pizza und Panini meist auch wunderbare kleine süße Gebäckstücke, die die Italiener am Nachmittag verspeisen. Allein der Anblick ist schon ein Genuß ;)

Und was darf zu guter Letzt in Italien nicht fehlen? Genau, das Eis! Das wurde jeden Tag in einer anderen Eisdiele eingenommen. Die Preise waren überall gleich, 2,50€ für „small“, was zwei riesen Kugeln entspricht. Ich war von jeder Eisdiele begeistert, allerdings haben sich doch zwei Favoriten deutlich herauskristallisiert. Beide liegen recht nah beieinander, in der Nähe der via del Corso, einer großen Einkaufsstraße in Rom. Die erste Eisdiele (Gelateria della Palma) habe ich durch Zufall entdeckt, das Schild „mehr als 200 Sorten“ hat mich angelockt :D Dort habe ich köstliches Joghurt-Kit Kat und Bueno Eis verspeist. Die andere Eisdiele ist wohl längst kein Geheimtipp mehr und in jedem Reiseführer zu finden. Giolitti – das steht für eine riesen Auswahl, rein natürliche Zutaten und ganz viel italienisches Flair ;)

Wenn ihr noch nicht in Rom wart, kann ich euch nur wärmstens empfehlen einmal, zweimal, dreimal hinzufahren! Die Preise sind für eine Großstadt recht günstig (in der Metro kommt man mit 3 Euro am Tag hin und zurück, man kann viel erlaufen und auch das Essen ist nicht überteuert), sodass Rom definitiv auch etwas für den studentischen Geldbeutel ist.

1 Kommentar:

  1. In Rom war ich bisher nicht, aber dafür dieses Jahr in Venedig und Verona. Rom soll auf jeden Fall nächstes Jahr drankommen *-*

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